Serie A

Carlo Ancelotti: Jobgarantie trotz enttäuschendem WM-Aus für Brasilien

7 июля 2026 г.Лавр Твердохлебов1 мин

Nach dem historischen Ausscheiden Brasiliens im Achtelfinale der Weltmeisterschaft ist Trainer Carlo Ancelotti am Montag nicht mit der Mannschaft nach Brasilien zurückgekehrt.

Anstatt mit der vom brasilianischen Verband CBF organisierten Maschine nach Rio de Janeiro zu fliegen, reiste der 67-jährige Italiener ins kanadische Vancouver, wo seine Familie ein Haus besitzt. Sollte es nach dem Wunsch der sportlichen Führung gehen, wird die Trennung jedoch nicht von Dauer sein.

Unmittelbar nach der 1:2-Niederlage gegen Norwegen, die das früheste WM-Aus der Selecao seit 36 Jahren markierte, erhielt Ancelotti bereits eine Jobgarantie.

"Er ist unser Trainer und wird es auch im nächsten WM-Zyklus sein", sagte CBF-Generaldirektor und Nationalmannschafts-Manager Rodrigo Caetano. Er nannte das Fehlen einer "angemessenen, langfristig stabilen Leitung" als einen der Hauptgründe für das Ausscheiden. "Diesen Fehler dürfen wir nicht noch einmal machen", fügte er hinzu.

Carlo Ancelotti will Brasilien zurück an die Weltspitze führen

Ancelotti hatte die Position im Mai 2025 während der laufenden WM-Qualifikation übernommen, mit dem Ziel, die Selecao durch "harte Arbeit" zurück an die Weltspitze zu führen. Nach erfolgreicher Qualifikation unterschrieb er Mitte Mai einen neuen Vierjahresvertrag bis 2030. Bei der Weltmeisterschaft konnte Brasilien die Erwartungen nicht erfüllen. "Ich verlange keine Nachsicht, aber es ist gut, dass der Vertrag noch vor der WM verlängert wurde. Das signalisiert Vertrauen und Überzeugung in den bevorstehenden Zyklus", sagte Caetano.

Caetano, der eng mit Ancelotti zusammenarbeitet, zeigte sich überzeugt, dass das vorzeitige Scheitern des Rekordweltmeisters, der zuletzt 2002 im Finale gegen Deutschland (2:0) den Titel gewann, kein Grund für eine Trennung sei. "Nun liegt es an uns, mit etwas mehr Ruhe unsere Arbeit mit dem Trainer fortzuführen und dabei die nötigen Anpassungen vorzunehmen, um voranzukommen und uns auf die nächste Weltmeisterschaft vorzubereiten", erklärte er.