The injury-prone captain of FC Bayern and the German national team appears to have been injured again.
A moment of concern for FC Bayern and the German national team: Captain Giulia Gwinn had to be substituted after a nasty tackle during the 5-1 (1-0) victory in the World Cup qualifier against Austria, just over half an hour into the match.
Gwinn was chasing a rebound when she was unfortunately but heavily brought down at full speed by Melanie Brunnthaler (28th minute). During the collision, Gwinn landed hard on the turf with her shoulder, immediately crying out in pain. Brunnthaler received a yellow card for the tackle.
After a lengthy treatment break, Gwinn initially tried to return to the field. However, she was substituted a few minutes later, despite protesting the decision of national coach Christian Wück. «It hurts just to watch. We always have special concerns when Giulia Gwinn is down,» commented ZDF commentator Claudia Neumann.
The 26-year-old could visibly move her shoulder and arm without significant problems or complaints, and therefore wanted to continue playing. However, Wück insisted on the precautionary measure and brought Carlotta Wamser into the game. Gwinn immediately headed to the locker room for further examinations to rule out any acromioclavicular joint separations or clavicle injuries.
«I don’t know yet; we took her out for safety reasons. Further examinations will follow, and I hope it’s nothing serious,» Wück explained to ZDF immediately after the final whistle.
Gwinn’s Absence Would Be Devastating for FC Bayern During Crucial Weeks
A prolonged absence for Gwinn would come at an absolutely terrible time, especially for FC Bayern. The Munich-based team is still competing in all three competitions. While the German championship is practically secured, they face the formidable FC Barcelona in the Champions League semi-finals. In the DFB-Pokal final on May 14th, the Bayern women will meet their current biggest national rival from Wolfsburg.
Throughout her career, Gwinn has already been set back by several, sometimes severe, injuries. She has torn her cruciate ligament twice. At last summer’s European Championship, her tournament ended after just the first match. During a heroic save in the opening game against Poland, she sustained a medial collateral ligament injury in her knee and was sidelined for the rest of the tournament.
Without their captain, the DFB team, after a mixed group stage and a tremendous quarter-final fight against France, even reached the semi-finals, where Aitana Bonmatí’s goal in extra time against Spain crushed any title dreams.
Germany Gives Austria Little Chance
Apart from the injury shock surrounding Gwinn, the German national team experienced a successful evening. The enthusiastic Wück-coached team ultimately secured a dominant victory in the neighboring country duel against Austria in Nuremberg.
Nicole Anyomi (17th minute), Vivien Endemann (52nd), Sarah Puntigam with an own goal (68th), the strong Jule Brand (76th), and substitute Lea Schüller (83rd) scored the German goals in front of 24,237 fans, while Chiara D’Angelo (77th) had scored for Austria. Germany solidified its position at the top of Group A4 on the road to the 2027 title hunt in Brazil. A reunion with the previously harmless Austrian team is scheduled for Saturday (6 PM) in Ried.
Original Text (German):
«Das tut schon beim Hinschauen weh!» Große Sorgen um Giulia Gwinn beim FC Bayern und DFB nach heftigem Tackling
Die verletzungsgeplagte Kapitänin des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft hat es offenbar erneut erwischt.
Schrecksekunde für den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft: Kapitänin Giulia Gwinn musste beim 5:1 (1:0)-Sieg im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich nach einem üblen Tackling bereits nach einer guten halben Stunde ausgewechselt werden.
Gwinn war einem Ball bei einem Abpraller nachgegangen und im vollen Tempo von Melanie Brunnthaler unglücklich, aber heftig abgeräumt worden (28.). Beim Zusammenprall kam Gwinn hart und ungebremst mit der Schulter auf dem Rasen auf und schrie sofort vor Schmerzen auf. Brunnthaler sah nach dem Tackling die Gelbe Karte.
Nach langer Behandlungspause meldete sich Gwinn zunächst zurück, musste wenige Minuten später aber dennoch — und unter Protest gegen die Entscheidung von Bundestrainer Christian Wück — runter. ‘Das tut schon beim Hinschauen weh. Bei Giulia Gwinn am Boden haben wir immer besondere Sorgen’, sagte ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann
Die 26-Jährige konnte ihre Schulter und den Arm offensichtlich ohne größere Probleme oder Beschwerden bewegen und wollte daher eigentlich weitermachen, Wück beharrte aber auf die Vorsichtsmaßnahme und brachte Carlotta Wamser ins Spiel. Gwinn trat sofort den Gang in die Kabine für weitere Untersuchungen an, um etwaige Schultereckgelenkssprengungen oder Blessuren am Schlüsselbein auszuschließen.
‘Ich weiß es noch nicht, wir haben sie aus Sicherheitsgründen rausgenommen. Weitere Untersuchungen werden folgen und ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist’, erklärte Wück direkt nach dem Abpfiff im ZDF.
Gwinn-Ausfall wäre für den FC Bayern vor den entscheidenden Wochen verheerend
Eine längere Pause für Gwinn käme besonders für den FC Bayern zur absoluten Unzeit. Die Münchnerinnen sind noch in allen drei Wettbewerben vertreten. Während ihnen die Deutsche Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein wird, geht es im Halbfinale der Champions League gegen die Übermannschaft vom FC Barcelona. Im Pokalfinale treffen die Bayern-Frauen am 14. Mai auf den aktuell wohl größten nationalen Rivalen aus Wolfsburg.
Gwinn hatten in ihrer Karriere bereits mehrere teils schwere Verletzungen zurückgeworfen. Zweimal riss sie sich schon das Kreuzband, bei der Europameisterschaft im vergangenen Sommer war für sie bereits nach dem ersten Spiel Schluss. Bei einer Rettungstat im Auftaktspiel gegen Polen zog sie sich eine Innenbandverletzung im Knie zu und fiel für den Rest des Turniers aus.
Ohne ihre Kapitänin kam die DFB-Auswahl nach einer durchwachsenen Gruppenphase und einem grandiosen Viertelfinal-Fight gegen Frankreich sogar ins Halbfinale, wo Aitana Bonmatis Tor in der Verlängerung gegen Spanien jegliche Titelträume zerstörte.
Deutschland lässt Österreich kaum eine Chance
Abgesehen vom Verletzungsschock um Gwinn erlebte die deutsche Nationalmannschaft einen erfolgreichen Abend — die spielfreudige Wück-Auswahl siegte im Nachbarschaftsduell mit Österreich in Nürnberg letztlich souverän.
Nicole Anyomi (17.), Vivien Endemann (52.), Sarah Puntigam per Eigentor (68.) sowie die starke Jule Brand (76.) und die eingewechselte Lea Schüller (83.) erzielten vor 24.237 Fans die deutschen Treffer, Chiara D’Angelo (77.) hatte verkürzt. Deutschland festigte auf dem Weg zur Titeljagd 2027 in Brasilien seine Tabellenführung in der Gruppe A4, schon am Samstag (18 Uhr) kommt es in Ried zum Wiedersehen mit der lange harmlosen ÖFB-Auswahl.

