Bei Real Madrid laufen die Vorbereitungen für die neue Saison auf Hochtouren. Schlagen die Königlichen in der Premier League zu?
Wie ESPN berichtet, haben die Madrilenen ein Auge auf Abwehrspieler Piero Hincapie vom FC Arsenal geworfen.
Demnach will Real auf dem Transfermarkt noch einmal zuschlagen und unbedingt einen linksfüßigen Innenverteidiger unter Vertrag nehmen. Der Ecuadorianer passe perfekt ins Profil.
Hincapie war in der vergangenen Spielzeit von Bayer 04 Leverkusen an die Gunners verliehen, in diesem Sommer wandelt sich das Leihgeschäft nun in einen festen Transfer um. 52 Millionen Euro Ablöse kassiert der Bundesligist für die Dienste des 24-Jährigen als Entschädigung.
Bei Leverkusen stand Hincapie zuvor vier Jahre unter Vertrag. Unter Ex-Trainer Xabi Alonso war er eine der zentralen Stützen, die zum überraschenden Gewinn des Doubles 2024 aus Meisterschaft und DFB-Pokal beitrugen.
Will der FC Arsenal Hincapie bereits wieder ziehen lassen?

Unklar ist jedoch, inwiefern Arsenal überhaupt bereit ist, Hincapie nach nur einem einzigen Jahr schon wieder ziehen zu lassen. In der zurückliegenden Saison war er bei den Gunners als Stammkraft gesetzt, Coach Mikel Arteta setzte ihn dabei sowohl in der Innenverteidigung als auch als linker Außenverteidiger ein.
Wettbewerbsübergreifend stand der Ecuadorianer in 41 Pflichtspielen auf dem Platz, wobei ihm ein Treffer und zwei Assists gelangen. Sein Vertrag in London ist noch bis zum 30. Juni 2030 datiert.
Bei Real wiederum müsste für einen Transfer Hincapies wohl zunächst Platz geschaffen werden. Raul Asencio gilt hinsichtlich dessen als möglicher Verkaufskandidat, gleichwohl soll noch nichts konkret sein. Nach den Transfers von Marc Cucurella (FC Chelsea), Ibrahima Konate (FC Liverpool) und Bernardo Silva (Manchester City) wäre Hincapie der nächste hochkarätige Einkauf der Königlichen in diesem Sommer.
Derzeit weilt der 24-Jährige mit der ecuadorianischen Nationalmannschaft noch bei der WM. Dort kommt es am Donnerstagabend zum finalen Gruppenspiel gegen das DFB-Team. Ecuador benötigt dabei dringend einen Sieg, um noch Chancen auf das Sechzehntelfinale zu haben.

