Nach dem 2:0-Sieg der Elfenbeinküste gegen Curacao bei der WM hat Yan Diomande sein Bekenntnis zu RB Leipzig widerrufen.
Der Youngster wurde in der Mixed Zone mit der Frage konfrontiert, ob bereits feststehe, für welchen Verein er in der kommenden Saison auflaufen werde. Dem wich der Flügelstürmer allerdings aus: «Das weiß ich nicht. Ich denke nicht über meine Zukunft nach der Weltmeisterschaft nach. Ich versuche, meine ganze Energie auf die Weltmeisterschaft zu konzentrieren und abzuwarten, was danach passiert, aber dazu kann ich nichts sagen.»
Mitte Mai hatte Diomande noch verkündet, dass er auch in der kommenden Saison für RB Leipzig spielen wird. In einem Interview mit dem kicker antwortete er auf die Frage, ob er auch in der nächsten Saison in Leipzig bleiben wird, kurz und knapp mit «Ja».
Zum Interesse von anderen Klubs sagte der Ivorer damals: «Im Moment beschäftige ich mit nicht damit. Ich bin in Leipzig und spiele gerne hier.» Dass die Qualifikation für die Champions League eine wichtige Rolle bei seiner Entscheidung gespielt habe, konnte Diomande nicht bestreiten. «Am Ende zählen immer die Statistiken. Es war ein fantastisches Jahr für mich», sagte er.
Diomande: «Ich bin schon seit meiner Kindheit Fan von PSG»

Anfang Juni heizte Diomande dann höchst selbst die Gerüchte über einen Transfer zu Paris Saint-Germain an. «Meine Zukunft? Darum kümmert sich mein Team. Ich versuche, so konzentriert wie möglich zu bleiben», sagte der Flügelflitzer auf der Pressekonferenz vor dem Testspiel mit der Elfenbeinküste gegen Frankreich — und ließ dann doch aufhorchen: «Ich bin schon seit meiner Kindheit Fan von PSG. Ich glaube, mein Vater war auch PSG-Fan. Aber ich mache mir keine Gedanken über die Zukunft, ich konzentriere mich ganz auf die WM. Mal sehen, was danach passiert.»
Angesichts dieser Sympathien habe er sich «gefreut», dass Paris im Finale gegen den FC Arsenal die Champions League gewann.
Hat Diomande bereits PSG zugesagt?
Vor allem die englischen Schwergewichte FC Chelsea und FC Liverpool sowie Real Madrid strecken intensiv ihre Fühler nach dem Dribbelkünstler aus. Insbesondere die sportliche Leitung in Liverpool soll im Werben um den Außenbahnspieler zuletzt enormen Druck ausgeübt haben, um sich die Dienste des Youngsters zu sichern.
Die heißeste Spur im zähen Transferpoker führt aber angeblich in die französische Hauptstadt. Nach Informationen von footmercato hat Diomande dem amtierenden Champions-League-Sieger bereits seine feste Zusage für einen Wechsel erteilt.
Geht es nach Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff, sollten die Sachsen den Ivorer trotz der kursierenden Ablösesummen von weit über 100 Millionen Euro aber nicht verkaufen. «Wenn ich Geschäftsführer Sport wäre, würde ich diesen jungen Spieler, der gerade erst noch nicht mal eine komplette Saison bei uns ist, auch nicht verkaufen, egal welcher Preis dort aufgerufen wird», sagte Mintzlaff Ende April bei Sky.
Diomande kam für nur 20 Millionen Euro nach Leipzig
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Die Leipziger hatten Diomande im Sommer 2025 für 20 Millionen Euro von CD Leganes geholt. Diomande war mit zwölf Toren und neun Vorlagen in 33 Bundesligaspielen elementar an der Leipziger Rückkehr in die CL beteiligt.
Nachdem der Klub im Jahr zuvor erstmals das internationale Geschäft in Gänze verpasst hatte, beendeten die Sachsen die Saison auf dem dritten Tabellenplatz. Dennoch wurde Coach Ole Werner entlassen und durch Martin Demichelis ersetzt.

